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Es werden Posts vom Mai, 2016 angezeigt.

Warum Riff Raffs "Carlos Slim"-Musikvideo für hohe Erwartungen sorgt

Man kann ihn lieben oder hassen: Riff Raff. Die einen unterstützen den amerikanischen Rapper für seinen unkonventionellen Stil, die anderen können ihre Wut kaum in einem Satz ausdrücken. Aber das ist auch das Gute daran: wenn man polarisiert, wird über einen gesprochen. Eigentlich logisch. Am 24.Juni diesen Jahres wird der auch unter dem Pseudonym Jody Highroller bekannte Musiker sein brandneues Album "Peach Panther" auf den Markt werfen. Und wie es aussieht, wird er damit so einige Kritiker von sich überzeugen können. Gestern hat er nämlich das Musikvideo zur "Carlos Slim"-Singleauskopplung veröffentlicht- und ja, dieses Video weiß durchaus zu gefallen.

Anstatt einfach nur passend zum Song zu posen, erzählt "Carlos Slim" eine Geschichte. Besser gesagt, bietet das Musikvideo den ersten von vier Teilen des "Peach Panther"-Kurzfilms, welcher nach und nach vervollständigt werden wird. Riff Raff findet mitten in der Wüste eine sterbende Frau und wil…

Wie wärs mit einer Spritztour zum Camp Crystal Lake?

Heute ist wieder Freitag, der dreizehnte. Glücklicherweise ist mir bis jetzt noch kein geisteskranker Hockeymaskenträger über den Weg gelaufen, da ich sonst den morgigen Tag eventuell nicht mehr überleben würde. Mal ganz abgesehen davon, dass dieses Freitag, der 13.-Gelaber grundsätzlich eigentlich Grütze ist, muss ich wie so oft die Filmreihe loben. Slasherspaß auf höchstem Niveau- was will man mehr? Ob strunzdoofe Teenager, die nur f*cken und kiffen im Kopf haben oder brutale Mordszenen- die Reihe bietet alles für einen gemütlichen Filmeabend mit Freunden. Eben aus diesem Grund gehe ich im heutigen Blogbeitrag näher darauf ein, wie es denn wäre, wenn man selbst einen kleinen Trip zum Camp Crystal Lake machen würde. Würde sicher spaßig werden.
Kurz nach der Ankunft muss man sich natürlich erst einmal in das Camp einfinden. Ist es wirklich wahr, das hier einst dieses Camp verflucht ist? Trägt es seinen Titel als "Blutcamp" zu Recht? Diese Frage kann man sich durchaus stellen…

Der sagenumwobene Dr. Sex ist zurück! (Frauenarzt: Mutterficker Review)

Am Freitag war es endlich soweit: so circa gegen 15 Uhr hatte es den ziemlich mies gelaunten DHL-Postmann vor meine Haustür verschlagen und ich konnte nach mehreren Monaten Wartezeit freudig die limitierte Deluxe-Box des "Mutterficker"-Albums von Frauenarzt auspacken. Bevor ich auf die eigentliche CD zu sprechen komme, möchte ich noch auf die Inhalte der Box eingehen. Lobenswert sind erstmal die zwei beigelegten Remix-CDs, zum einen einer schlichten durch Features und teilweise auch neuen Produktionen ergänzten Fassung, zum anderen einer "Zerhackt und heruntergeschraubt"-Version (gemeint ist "Chopped & Screwed") mit ebenfalls brandneuen, exklusiven Featureparts. Beide CDs machen Laune und runden "Mutterficker" noch einmal ab. Der Untergrundkönig gibt den Fans also die Wahl, ob sie das ganz normale Album oder die Version mit Features hören wollen. Dieses Konzept zahlt sich auf jeden Fall aus! Zusätzlich ist ein hochwertiger Becher zur "…

Warum Rap wieder hart werden muss

Ich weiß, ich weiß: normalerweise bin ich ein großer Verfechter von Newschool-Rappern, aber heute möchte ich mich auch mal ein wenig negativ zu diesen äußern. Er ist mir ganz einfach zu soft; es fehlt die Härte. Früher zu Zeiten von Royal Bunker, Bassboxxx und Aggro Berlin war Rap schwerer zu verdauen als jede andere Musikrichtung, mit Ausnahme vielleicht von Thrash-Metal. Rapper wie Frauenarzt, Kaisaschnitt oder King Orgasmus One prägten die Szene entscheidend. Infolge dessen  gab es unzählige Indizierungen, Beschlagnahmungen und Hausdurchsuchungen. Und heute?
Heutzutage geht es eher weniger um den Spaß an der Sache, vielmehr um eine gute Chartplatzierung. Das man um diese zu bekommen keine besonders expliziten Lyrics haben kann, dürfte klar sein. Der Untergrund wird leider nur noch von sehr wenigen Leuten bedient und derartiger Rap ebenso. Richtigen Auf-die-Fresse-Hardcore-Rap bieten eigentlich nur noch King Orgasmus One und Kaisa/Kaisaschnitt.  Seit kurzer Zeit mischt auch Frauenar…

Lil Yachty, die Fusion aus Chief Keef und Young Thug

Für den ein oder anderen sind Rapper wie Lil Yachty oder Lil Uzi Vert das schlimmste, was Hip-Hop passieren konnte. Für mich markieren sie einen Umschwung. Eine neue Ära der entspannten Heransgehenweise bricht heran. Frei nach dem Motto: einfach mal machen. Insbesondere Lil Yachty wird von zahlreichen Hörern für seine intensive Nutzung von Autotune kritisiert. Ja, manche mögen in den Releases des gerademal 18-jährigen nur "garbage" oder "trash" sehen. Aber ich verspreche euch, dass das mehr als nur eben das ist!
Mit einer Diskographie von gerade mal einem einzigen Mixtape ("Lil Boat") hat der Amerikaner schon viel erreicht. Auf dem Tape selbst sind sogar Features von Größen wie dem Migos-Mitglied Quavo oder Skippa da Flippa vertreten. Genauso wie viele andere Rapper, welche auch aus Atlanta stammen, hört man Lil Yachty seinen eigenen Stil an wie kaum einem anderen. Seine Songs erinnern höchstens vielleicht an alte Chief Keef-Tracks. Ausproduzierte, schlep…

Warum der Drake-Hype extrem auf die Nerven geht

Es ist doch immer dasselbe: irgendein x-beliebiger Sänger/Rapper erfährt einen ungeahnten und kaum auszuhaltenden Hype und plötzlich läuft diesem Künstler jeder hinterher. Absolut egal, wie und was er macht, es wird zu Gold. Rein theoretisch könnte man in dieser Verfassung das Telefonbuch besingen und man würde charten. Derzeit ist das bei Drake der Fall, welcher derzeit omnipräsent Rap repräsentiert wie sonst kein anderer. Das an sich ist nichts weiter schlimmes, aber ich finde es extrem ungerechtfertigt, dass dieser Typ diesen Hype genießt. Ich möchte hier keineswegs den Miesmacher oder Hater heraushängen lassen, aber ich finde es schade. Einfach nur schade.
In Deutschland war es eine Zeit lang so, dass jeder (und mit jeder meine ich auch jeden) Kollegah gehört hat. Aber nicht wegen der Musik wegen, nein, vielmehr wegen der Masse. Man möchte sich ja nicht dem Mainstream entziehen und riskieren, dass man kein Teil dieses Einheitsbreis ist. Deshalb kauft man sich schön brav das Album,…